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Indogermanistik und LaTeXUnicode mag die erste Wahl sein, wenn es darum geht, Textdatenbanken zu bauen oder zu übermitteln. Aber beim Erstellen, d.h. Verfassen, Eintippen, von Dokumenten möchte man eine möglichst tastaturnahe Kodierung, und für das Layout (bzw. für die Beschreibung der Dokumentstruktur und ggf. Tagging zur automatischen Generierung von Indizes etc.) möchte man natürlich nicht auf die Ästhetik und Versatilität von TeX/LaTeX verzichten. Es wird allerhöchste Zeit, dass sich auch die Geisteswissenschaften von der Tyrannei von M$ Word und vom Babel der ad-hoc-TTF-Fonts lösen. Für die Indogermanistik im speziellen hatte ich einige Zeit die benötigten Zeichen aus den verschiedensten obskuren Packages zusammengekratzt. Aber nun habe ich beschlossen, die Sache systematischer anzugehen. Ich habe mir klargemacht, dass alles was ich brauche von drei Paketen abgedeckt wird: (Streng genommen wird man skt nicht benötigen, wenn man kein Devanagari verwendet, aber es ist auch sehr bequem für transliteriertes Sanskrit.) Mit diesen Packages wird man alle benötigten (und noch viel mehr) typographischen Zeichen zur Verfügung haben. Das genaue Eingabeformat wird man etwas ad hoc den jeweiligen Bedürfnissen anpassen wollen (der Punkt ist, meine Kodierung ist auch ad-hoc, aber sie ist in ASCII, d.h. intuitiv und einfach konvertierbar im Gegensatz zu diesen einzelsprachlichen Fonts, wo man mehr oder weniger mit binärem Rauschen konfrontiert wird.) Um etwa *h2 zu erhalten, wird man ungern jedesmal h$_2$\!{} eintippen wollen, sondern z.B. \idg{h2}. Vorläufig verwende ich einen perl-Präprozessor idg.pl. Da die Sanskrit-Package sowieso auch einen Präprozessor verwendet, ist das kein zusätzlicher Aufwand. Wenn ich meine Konventionen genug getestet und verfeinert habe, werde ich u. U. ein .sty-File daraus machen. Mein Sourcefile heisst also dokument.idg und ich kompiliere es in einem Schritt #idg dokument mit folgendem Batchfile idg (idg.pl und skt müssen im Pfad sein): #!/bin/sh Auf diese Weise bekomme ich wie gewüscht aus der Eingabe idg.~\idg{h2R'k'Fo-s de-do'nk'-e}\\folgendes Resultat: Mit den Tags \avest{} etc. können notabene am Ende die einzelsprachlichen Indizes generiert werden. Das verwendete Testdokument ist hier: test.idg mit der entsprechenden Postscript-Ausgabe test.ps.
bibtex: provisorisches File mit indogermanistischer Literatur: idgbib.bib
16. 1. 03: unterwegs zu einem .sty-File: Absichtserklärung/Skizze hier; Kommentare sind willkommen. A6 Booklet LayoutAnleitungen für A5 Booklets sind einfach auf dem Netz zu finden; Als ich hingegen ein A6-Booklet (2x gefaltet) drucken wollte, musste ich ziemlich lange herumprobieren. Deshalb hier mein Befund: Am einfachsten ist eine Umstellung der Seiten auf Postscript-Ebene, mit pstops:
Bogen einzeln (Blätter erst zweimal falten und dann
aufeinanderlegen):
Bogen ineinander (Blätter einmal falten, aufeinander
legen und ineinanderfalten):
Beispiel: Ein Dokument mit 72 Seiten auf 9 A4-Seiten drucken,
und davon je drei ineinander gefaltet:
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zuletzt geändert:
07. Februar 2004
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