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Innen

UCS (Unicode) typeface für die Indogermanistik

"Free Idg Serif" ist ein Abkömmling der "Free Serif" Schriftart mit für die Indogermanistik nützlichen vordefinerten Ligaturen und darf wie letztere frei verbreitet und verändert werden (gemäss GPL).

Apple .dfont Format: PDF-Beispiel (hrēks deiwos-kwe)

Zur Beachtung:

  • Der Zeichensatz enthält Zeichen ('Glyphen') die als Ligaturen einfacher Zeichen mit kombinierenden Diakritika definiert sind (z.B. g+ ̑=g̑). Die Darstellung dieser Glyphen ist Sache des Word-processors (Textverarbeitungsprogramms): Für Microsoft Word 2003 muss "use sequence checking" in Tools/Options/Complex Scripts aktiviert sein. Bei Microsoft Word 2004 für Macintosh fehlt diese Funktionalität (OpenOffice/Neooffice verwenden!). Die Glyphe für "hochgestelltes u mit Bogen darunter" das oft für Labiovelare verwendet wird, ist als Kombination von "modifier letter small u" U+1D58 und "combining inverted breve below" U+032F definiert. Alternativ kann natürlich die Sequenz 'u+ ̯' im Wordprocessor als hochgestellt (superscript) verwendet werden, ähnlich wie für etwa "hochgestelltes h" entweder "modifier letter small h" (U+02B0 'ʰ'), oder aber vom Wordprocessor hochgestelltes einfaches 'h' verwendet werden kann.
  • Die vordefinierten Ligaturen sind ein Behelf, um bereits heute einen korrekt in Unicode kodierten Text korrekt darzustellen (layouten) zu können. Mittelfristig wird intelligente Plazierung von Diakritika von Textprozessoren sicher unterstützt werden. Wenn es soweit ist, kann "Free Idg Serif" Äquivalent durch "Free Serif" ersetzt werden (oder durch einen beliebigen anderen Unicode-Zeichensatz), ohne bestehende Dokumente an einen neuen Kodierungs-Standard anpassen zu müssen.
  • Der Zeichensatz "TITUS Cyberbit Unicode", der in der Indogermanistik gelegentlich Verwendung findet hat (abgesehen vom Mangel einer Kursivschrift) das Manko, dass vordefinierte Zeichen mit Diakritika arbiträr im "Private Use" Sektor ab U+E000 vordefiniert sind ("hochgestelltes u mit Bogen darunter" etwa an der Stelle U+EF60, ohne Bezug zu 'u' oder ' ̯'), d.h. es wird damit wieder ein idiosynkratischer Standard geschaffen, der TimesIndogermania bloss dadurch überlegen ist, dass er nicht mit Unicode kollidiert. Wenn Textprozessoren einmal korrekte Diakritika-Plazierung beherrschen, wird dieser Zeichensatz wieder obsolet sein, und erneute Konvertierung alter Dokumente wird nötig.
  • Die Tastaturbelegung sollte vom Anwender nach eigenen Bedürfnissen gestaltet werden. Hier als Beispiel unser Tastatur-Layout für Mac OS X (basiert auf der Deutschschweizer Tastatur): idg.keylayout (idg.icns).


zuletzt geändert: 30. Oktober 2006
  
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